
Das Jahr 2025 war für die Deutsche Gesellschaft für Ayurveda (DGA) geprägt von fachlicher Kontinuität, inhaltlicher Präsenz und dem kontinuierlichen Ausbau von Qualität und Vernetzung. Neben großen öffentlichen Auftritten standen auch viele weniger sichtbare, aber ebenso zentrale Aufgaben im Mittelpunkt: wissenschaftliche Arbeit, fachlicher Austausch und der Aufbau tragfähiger Strukturen für die Zukunft des Ayurveda im deutschsprachigen Raum.
Ayurveda auf nationalen und internationalen Fachbühnen
Ein wesentlicher Schwerpunkt der DGA-Arbeit lag 2025 in der fachlichen Präsenz auf Kongressen, Symposien und öffentlichen Veranstaltungen. Vertreterinnen und Vertreter der DGA waren bei zahlreichen medizinischen und interdisziplinären Formaten präsent und brachten ayurvedische Perspektiven in den wissenschaftlichen Diskurs ein.
Dazu zählten unter anderem die Medizinische Woche in Baden-Baden, der Europäische Ayurveda-Kongress in Berlin, der Weltkongress Darmgesundheit in Salzburg sowie internationale Veranstaltungen wie der Internationale Ayurveda-Kongress in Pune (Indien) und das Internationale Seminar „Ayurveda for the Digital Age – Integration, Innovation & Global Relevance“ in Bhopal (Indien). Auch bei kulturell-medizinischen Formaten wie den Bregenzer Festspielgesprächen oder im Rahmen eines Empfangs beim Indischen Botschafter wurde Ayurveda als ernstzunehmender Bestandteil integrativer Medizin sichtbar.
Fachlicher Austausch und kontinuierliche Qualitätsarbeit
Neben der öffentlichen Sichtbarkeit bildet die kontinuierliche fachliche Arbeit das Fundament der DGA. 2025 fanden erneut zahlreiche Qualitätszirkel statt, in denen ärztliche Kolleginnen und Kollegen sowie Fachpersonen aktuelle Fragestellungen aus Praxis, Diagnostik, Therapie und Forschung diskutierten.
Parallel dazu arbeitete das Wissenschaftsteam der DGA an der inhaltlichen Einordnung ayurvedischer Konzepte, an der Verbindung von traditionellem Wissen mit moderner Forschung sowie an Fragen der Qualitätssicherung. Diese Arbeit geschieht oft im Hintergrund, ist jedoch entscheidend für die fachliche Seriosität und langfristige Glaubwürdigkeit des Ayurveda in Europa.
Vernetzung, Ausbildung und Nachwuchsförderung
Ein weiterer Schwerpunkt lag 2025 auf dem Ausbau von Ausbildung und Vernetzung. Die Zusammenarbeit mit Ausbildungsinstitutionen, ärztlichen Fachgesellschaften und internationalen Partnern wurde weiter vertieft. Ziel ist es, qualitativ hochwertige Ayurveda-Ausbildung zu fördern und gleichzeitig Räume für Austausch, Mentoring und gemeinsames Lernen zu schaffen. Gerade in einem wachsenden Feld wie Ayurveda ist diese strukturierte Begleitung entscheidend, um Qualität, Verantwortung und fachliche Tiefe zu sichern.
Engagement und Gemeinschaft
Die Arbeit der DGA wäre ohne das Engagement vieler Beteiligter nicht möglich. Vorstand, Arbeitsgruppen, Referentinnen und Referenten sowie engagierte Mitglieder haben 2025 mit ihrer Expertise, Zeit und Bereitschaft zum Austausch wesentlich zur Weiterentwicklung der Gesellschaft beigetragen. Dabei steht nicht die Größe des Verbandes im Vordergrund, sondern die gemeinsame Haltung: Ayurveda verantwortungsvoll, medizinisch fundiert und im Dialog mit anderen Disziplinen zu vertreten.
Ausblick: Ayurveda weiterdenken
Der Rückblick auf 2025 ist zugleich ein Ausblick. Mit dem DGA-Kongress 2026 in Berlin, neuen fachlichen Formaten und der Weiterentwicklung bestehender Strukturen setzt die DGA ihre Arbeit konsequent fort.
Auch künftig wird es darum gehen, Ayurveda als ganzheitliches Medizinsystem sichtbar zu machen, wissenschaftlich einzuordnen und Menschen miteinander zu vernetzen, die sich diesem Anspruch verpflichtet fühlen.
